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Landhotel Sportalm |
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Die Sportalm: Saltimbocca vom Rehrücken – an der Grenze von Bayern zu Böhmen Eigentlich „schreibt“ sich die Ortschaft ja Mitterfirmiansreut, doch bei den Einheimischen ist das hochgelegene Grenzdorf mit Blick hinüber ins Böhmische (Tschechien) eher als „Mitterdorf“ bekannt. Das aber nur als Hinweis, wenn man sich bei der Anfahrt nach dem Weg ab der Bundesstraße 12, die bis nach Prag führt, nach diesem idyllischen Bergdorf erkundigen will. Mitterdorf ist einer der bekanntesten Wintersportorte im gesamten Bayerischen Wald. Das ist nicht unbegründet, denn kaum ein anderer Ort kann sich über garantiertere Schneesicherheit freuen als gerade dieses Wintersportparadies. Und hier ist die Familie Hubig-Blöchl nicht nur zu Hause, sondern hat sich eine gastronomische Existenz geschaffen, deren Grundstein bereits 1970 gelegt wurde, als man das ehemalige Schulhaus zu einem Landhotel ausbaute, dem man den Namen „Sportalm“ – und das durchaus verdient − gab. 2006 hat man mit einer Generalsanierung und einem Neubau die Weichen in die richtige Richtung gestellt, um den Anforderungen eines Drei-Sterne-Hauses (DEHOGA) gerecht zu werden. Die Küchenchefin Beate Hubig-Blöchl stammt aus Mannheim und hat im Romantik-Hotel „Bierhütte“ den Beruf der Köchin und Hotelfachfrau erlernt und diese Begabung an ihren Sohn Benedikt weitervererbt, so dass nun, gastronomisch gesehen, bereits die dritte Generation in den Startlöchern steht. Dass die Wirtsleute Beate und Leo das Herz am rechten Fleck haben, dass man hier speisen und Urlaub machen kann wie bei Freunden, das bringen sie auch mit ihrer Lebensphilosophie „Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen“ zum Ausdruck und meinen zudem, dass die richtige Erholung nicht im Nichtstun besteht, sondern in dem, was wir sonst nicht tun. Und das fängt nun mal auch beim guten Essen und Trinken an, wenn man eben sonst nichts zu tun hat. Schau´n wir deshalb mal, was uns die Speisekarte von Beate Hubig alles verrät. Da ist dann eingangs von Penne al Mascarpone mit Räucherspeck und Chilis, hausgemachtem Kaiserschmarrn mit Rosinen und Apfelmus und einem Erdäpfelpfandl mit gebratenen Zwiebeln, Speck und Knoblauchcreme, gebratenen Krabben auf Blattsalat, pikanten Pizzen die Rede, bevor man sich den traditionellen Waldlerschmankerln wie Waidla-, Holzfäller- und König-Ludwig-Steaks vom Bayerwald-Bullen widmet, sich dem Rehsteak in Waldbrombeersoße mit hausgemachten Schupfnudeln zuwendet oder dann im Sommer zur Nachspeise die frischen Heidelbeeren auf Vanilleeis, den Heidelbeer-Eispalatschinken oder das hausgemachte Eierlikör-Parfait genießt. Dass man natürlich immer mit den Genüssen der Jahreszeit geht, also nur Frisches auf den Tisch kommt, ist hier selbstverständlich. So bezieht man ab April bis zum Johannistag im Juni den Spargel vom Spargelhof Feldmann in Abensberg, um nur ein Beispiel zu nennen. Sehr beliebt – und das nicht nur bei den Jungverliebten! – sind die in kuscheliger Atmosphäre kredenzten Candle-Light-Dinner nach dem Motto „Liebe besteht nicht darin, dass man einander ansieht, sondern dass man gemeinsam in die gleiche Richtung blickt“, wie es Antoine de Saint-Exupéry einmal formulierte. Und was erwartet einen da bei Kerzenlicht? Im Herbst z. B.: Herbstlicher Salat mit gebratenen Datteln im Speckmantel, Schwammerlsüppchen, gebratener Schafskäse auf mediterrane Art, Rehsteaks an Wildrahmsoße und dazu hausgemachte Schupfnudeln und Brokkoli, flambierter Eispalatschinken und Schweizer Edelkäse. Wenn das keine guten Gründe sind, wieder einmal so ganz verliebt zu speisen?! |
Die Sportalm-Chefin |