Familie
Anton Segl,
Schrottenbaummühle 1,
94142 Fürsteneck,
Tel. 08504/1739, Fax 1790,
E-Mail: info@schrottenbaummuehle.de,
www.schrottenbaummuehle.de

Öffnungszeiten:
Geöffnet ist die Gaststätte in der
Saison ohne Ruhetag täglich durchgehend von früh bis spät. Im Winter
ist nur von Freitag bis einschließlich
Sonntag geöffnet. Von Anfang
November bis Mitte Dezember ist
Betriebsurlaub.
Dem Betrieb sind Gästezimmer und ein Campingplatz
(auch für Wohnmobile) direkt an
den Ufern der Ilz angegliedert.

Preisgefüge:
Vorspeisen 2–5 Euro,
Hauptgerichte 6,80–10,80 Euro,
Desserts 2,50–4 Euro.

Ein Forellenquintett direkt an der
wildromantischen Ilz


Eine Wanderung entlang eines der letzten (unverbauten) Flüsse als rauschender Wildbach in Deutschland ist ein großes Erlebnis für die ganze Familie. Ganz gleich, wo man dazu einsteigt, wird eines der Ziele dann die Schrottenbaummühle als eine der bekanntesten Ausflugs-gaststätten im gesamten mittleren Bayerischen Wald sein, denn selten woanders ist man den Genüssen zwischen Himmel und Erde, Wasser und Wäldern näher. An der Ilz, wegen ihrer huminsäurehaltigen, dunklen Wasser wird ihr auch mit dem Kosenamen „schwarzgelockte Bayerwaldperle“ geschmeichelt, kann man nicht nur seltene Vögel wie den Eisvogel beobachten, sondern auch die in den rauschenden Fluten sich tummelnden Fische, so dass es kein Wunder ist, wenn einem dann so richtig nach Fisch ist, nach einer Bayerwaldforelle.
Die holt der Schrottenbaummüllner dann oft vor den Augen seiner Gäste aus dem mit reinem Quellwasser gespeisten Granittrog gleich neben dem Gastgarten. Seine Küche ist auf ein„Forellenquintett“ geradezu spezialisiert, bietet sie doch davon gleich fünf Zubereitungsarten an: Forelle knusprig gebacken (pikant gewürzt, in Ei-Semmelbrösel- Panade gewendet und im Fett schwimmend knusprig gebacken), Forelle nach „Müllerinart“ (bei dieser klassischen Zubereitungsart wird die Forelle nur gesalzen, in Mehl gewendet und dann in der Pfanne gebraten), Forelle in Mandelbutter (diese Variante wird nach „Müllerinart“ zubereitet und mit gerösteten Mandelblättchen garniert), Forelle blau (in einem Sud aus Wasser, Weinessig und Gewürzen lässt man die Forelle gar ziehen, denn nur die frischen Forellen behalten durch die unverletzte Schleimhaut ihre schöne blaue Farbe), Forelle in Wurzel-Wein-Sud (sie wird in einem Sud mit Wurzelgemüse und einem kräftigen Schuss Weißwein gar gezogen). Dazu serviert werden frische Salzkartoffel oder hausgemachter Kartoffelsalat, ein gemischter Salat, zerlassene Butter oder Sauce Remoulade.
Doch auch der, der nicht auf Fischiges steht, der ist hier zu Tisch gut aufgehoben, kann es sich bei einem Töpfchen Griebenschmalz oder bayerischem Bierfleisch (ein herzhafter Eintopf von Rind und Schwein mit Gemüse), Surbraten mit Reibeknödel und Speckkrautsalat (also gepökeltem Schweinebraten), Kalbs-Beinscheiben oder gesottener Ochsenbrust gut gehen lassen. Und eine „Sünde“ wert ist der ofenfrische Topfenstrudel dessen Rezept seit Generationen weitergegeben wird.
Apropos Tradition: Bereits seit 1688 befindet sich die Schrottenbaummühle im Besitz der Familie Segl, die sich einen redlichen Namen mit ihrer Getreidemühle und als Sägewerker erwarb und dann 1792 ein Wirtshaus einrichtete, das zwischen Passau und dem bayerisch-böhmischen Grenzgebirge seinesgleichen sucht, liegt es doch direkt im Naturschutzgebiet „Obere Ilz“ und am Europäischen Fernwanderweg 8, am Goldenen Steig, Pandurensteig und dem in den Jahren 2007 und 2008 neu ausgeschilderten „Goldsteig“. Für kulturelle Abwechslung sorgen die Barockfestspiele in Fürsteneck und Ausflüge ins Museumsdorf am Dreiburgensee. Räucher-forellen, Schwarzgeräuchertes und der begehrte Topfenstrudel können auch gerne bei der Bedienung als Mitbringsel für die Lieben zu Hause geordert werden.
Fazit: Ein ideales Ausflugsziel für Wanderer, Rad- und Motorradfahrer, Kajakfahrer und Camper und all jene Menschen, die Geselligkeit und bayerische Schmankerl in einem der wenigen noch ursprünglich gebliebenen Waldler Wirtshäuser suchen und hier finden. werden


 Frische Bayerwaldforelle


Von dem mit Quellwasser gespeisten Bassin an der hinteren Ecke seines Gastgartens holt der Chef des Hauses, Anton Segl, die fangfrischen Bayerwald-Forellen.