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Josef und Gaby Beck,
Rosenau 48,
94481 Grafenau,
Tel. 08552/96450,
Fax 08552/9645-11,
E-Mail:
info@hotel-postwirt.de,
www.hotel-postwirt.de
Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Montag ab 11 Uhr.
Das Haus verfügt über einen Wellness- & Beautybereich mit Hallenbad
und drei Saunen, Massage und Kosmetik.
Preisgefüge:
Vorspeisen 6–8,50 Euro,
Hauptspeisen 6,90–17,80 Euro,
Desserts 3,80–5,80 Euro,
3-Gänge-Menüs 14–24 Euro.
Das Haus bietet 35 komfortable Gästezimmer und 9 Appartements. |
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Ein Dorfwirt auf
der Karriereleiter
Eigentlich ist die amerikanische Weisheit, dass der, der nicht mit
der Zeit geht, mit der Zeit gehen muss – und damit ist gemeint, dass
er um seine Existenz kommt −, den Waldlern fremd. Doch die neue
Generation hat sich diesen Rat besonders zu Herzen genommen, denn
sonst hätte nicht der fünfte Erbe in der Tradition des „Postwirts“
von Rosenau (seit 1890) am nördlichen Stadtrand von Grafenau rund
eine Million Euro an Investitionen in sein Landhotel gesteckt, um es
noch attraktiver zu machen, als es ohnehin schon war.
Was sich bislang bewährt hat, das ist auch heutzutage noch zu
finden: der Stammtisch und die Gemütlichkeit, so dass sich auch der
dort wohlfühlt, der nur eine kurze Einkehr, eine Brotzeit mit frisch
gezapftem Bier oder ein kurzes Stelldichein sucht. Wer einen Ausflug
in den nahe gelegenen Nationalpark Bayerischer Wald plant oder
vorhat, sich dem Golfspiel auf dem 18-Loch-Platz (zwei Kilometer vom
Hotel entfernt) zu widmen, der findet hier allemal eine gute
Adresse.
Die Verbundenheit zum Nachbarland Oberösterreich wurde im Herbst
2007 damit „geadelt“, dass das 3-Sterne-Superior-Landhotel als
erster und bislang einziger Tourismusbetrieb für drei Monate zum
„Oberösterreichischen-Genusslandbetrieb“ erhoben wurde. Um die
strengen Kriterien hierfür zu erfüllen, mussten Bratl, Knödel, Brot,
Bier und Edelbrände aus Oberösterreich laufend auf der Speisekarte
zu finden sein. Selbst die österreichische Haubenköchin Martina
Lettner folgte der Einladung von Josef und Gaby Beck, in der Küche
des „Postwirts“ ein siebengängiges Menü zu kreieren.
Der „Postwirt“ hat sich auch der Gemeinschaft der „Waidla-Landhotels“
angeschlossen und ist somit Garant für bayerische, böhmische und
österreichische Schmankerl. Als Wirtshaus- Klassiker sind u. a.
geboten: Filets vom Saibling mit Kräutern gebraten, Filetsteak vom
Bayerwaldrind mit Gemüse und Rösti, Hirschgulasch mit Preiselbeeren
und Semmelknödel, und ein richtiger Renner, weil preisgünstig und
reichlich, sind die Papparedelle mit Scampi in leichter Currysahne
mit Fenchel. Zu empfehlen sind auch die Bratensülze und der
hausgemachte Kaiserschmarrn im Pfandl serviert mit Apfelkompott oder
Zwetschgenröster.
Den Sommer über bis in den Herbst hinein verlagert der Küchenchef
jeweils am Mittwochabend ins Freie, wenn er seinen
Steckerlfisch-Grill im Gastgarten „anwirft“, um – grad so wie bei
der Fischer Vroni auf dem Münchner Oktoberfest - fangfrische
Forellen über der Glut zu braten.
Dem Hausherrn alle Ehre machen Weinkeller und eigene Weinstube mit
einer reichen Auswahl an deutschen, und österreichischen Weinen; den
Grünen Veltliner aus dem Kamptal gibt’s gemäß dem Motto „Wer nicht
liebt Wein, Weib, Gesang, der bleibt ein Narr sein Leben lang“. Auch
der Biertrinker kann hier das Leben in vollen Zügen genießen, denn
es stehen 19 verschiedene „Hopfensäfte“ auf der Getränkekarte.
Für so viel Engagement blieben Auszeichnungen nicht aus: die
gemütliche Gartenterrasse erreichte im Landkreiswettbewerb den 3.
Platz. Ostbayerns Tourismusverband legte mit dem Prädikat
„Qualitätsgeber wanderbares Deutschland“ nach und die Regierung von
Niederbayern vergab ihr „Diplom für gute bayerische Küche“.
Wie ein Blick in den Veranstaltungskalender verrät, fehlt es
keinesfalls an unterhaltsamen Abwechslungen. So gibt´s in der
Fastenzeit viel Spaß beim Starkbierfest zum Humorator- Anstich mit
Derblecken und Musik. Zu Ostern kommen Spezialitäten vom Lamm auf
den Festtagstisch. Beim „Weinklang“ im Frühjahr geben Top- Winzer
aus dem Nachbarland Österreich interessante (W)einblicke. Die neuen
Jahrgänge werden mit kleinen Köstlichkeiten aus der Küche und
Live-Musik verkostet. Die besonderen Event`s im Herbst sind Beck‘s
Wildwochen und das Kirchweihfest mit Ganslrupfen & Ganslessen am
Kirchweihmontag.
Zum Mitnehmen zu empfehlen sind der Hirschleberkäs und die
hausgemachten Marmeladen.
Geschmorte
Kalbsbackerl |

  Die Wirtsleut Gaby und Josef Beck mit ihren Kindern.
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