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Landgasthof- Pension
„Zur neuen Post“
Hans und Evi Wurm,
Hauptstr. 14, Herzogsreut,
94146 Hinterschmiding,
Tel. 08550/271, Fax 1834,
E-Mail:
info@neuepost-wurm.de,
www.neuepost-wurm.de
Öffnungszeiten:
Mittwoch–Montag 11.30–14 Uhr und 17.30–23 Uhr,
warme Küche bis 21 Uhr.
Dienstag ist Ruhetag, Betriebsferien:
wochentags im November.
Preisgefüge:
Vorspeisen ab 5 Euro,
Suppen 2,70–3,10 Euro,
Hauptspeisen 6–11,50 Euro,
Nachspeisen 2,50–5 Euro.
Das Haus bietet 9 Gästezimmer und 6
Ferienwohnungen/Familienzimmer(teils 45 qm groß) mit schönster
Aussicht auf die Bayerwaldberge. |
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Hier ging einst die Post ab -
heute werden feinste Speisen serviert und es wird unter drei Sternen
verweilt
Wer in den Annalen des
Landgasthofs „Zur neuen Post“ in Herzogsreut blättert, wandelt auf
dem Boden der Siedlungsgeschichte des Bayerischen Waldes. Er wird
den mittelalterlichen Salzsäumern begegnen, die das „weiße Gold“ auf
schmalen Saumpfaden auf Pferderücken von Bayern nach Böhmen säumten,
wird erfahren, dass im Jahre 1626 der „Schwarze Tod“ die Hälfte der
Dorfbevölkerung dahinraffte, der kann nachlesen, dass die
Bevölkerung von gleich zwei Dörfern in der Nachbarschaft des 1167
Meter hohen Haidel, Leopoldsreut und Schwendtreut, nach dem Zweiten
Weltkrieg vor der rauen Witterung des Bayerwaldwinters kapitulierte
und ihr Zuhause in 1000 Metern Meereshöhe aufgab. Denn, wie sagte
man über die Schwendtreuter von einst: „Dreivierteljahr Winter, ein
Vierteljahr kalt, so ist´s in Schwendtreut im Bayerischen Wald.“
Für Touristen und einheimische Wanderer ist also der
Landgasthof der Familie Wurm, der zwischen Blumenwiesen und
ursprünglichen Wäldern eingebettet liegt, im Winter wie im Sommer
ein idealer Ausgangs- und Einkehrpunkt in Gottes schöne Natur und
letztendlich zu sich selbst. Just hier lassen sich Natur,
Essenskultur und „es sich unter Einheimischen auch wohnlich gut
gehen lassen“ ideal verknüpfen.
Wer die Genüsse einer Speisekarte so richtig in sich aufsaugt, der
wird hier seine Freude haben, denn er wird nicht entbehren, was er
längst schon gesucht hat. Unter der Rubrik „Spezialitäten des
Hauses“ liest man da von einem Ratsherrnteller mit
Schweinefiletmedaillons auf Champignonrahm mit Käse überbacken, dazu
hausgemachte Spätzle und gemischter Salat, von einem saftigem
Hähnchenbrustfilet, gefüllt mit Käse und Schinken, an pikanter
Kräutersoße, von geräuchertem Wammerl vom Grill und dem
Postkutscher-Pfandl, einem Schweinefilet- Geschnezelten in Biersoße
mit Majoran, Röstkartoffeln, Röstzwiebeln und gemischtem Salat.
Die Fischkarte besticht mit gegrillten Garnelen, die auf pikanten
Tomatennudeln gebettet sind, dem gebratenen Pangasiusfilet (ein
Seefisch mit feiner Butternote) mit Tomatennudeln, Tsatsiki und
Salat und dem gebackenen Zanderfilet.
Nicht zu kurz kommen auch die Vegetarier! Für sie gibt´s u. a.
Blumenkohl-Käsemedaillons mit Käse überbacken, gebackene
Emmentalerscheiben, Bandnudeln mit frischen Champignons und einen
hausgemachten Kartoffel-Broccolistrudel auf Champignonrahmsoße.
Doch selbstverständlich fehlen auch Gänseund Entenbrust, Lammbraten
und Fasanenbrust nicht. Besonders zu empfehlen sind auch der
Hirschkalbsbraten und die Medaillons vom Hirschrücken.
Nicht nur in der Gaststube, dem Neben- und dem Poststüberl, wo einst
die Poststelle einge-richtet war, sondern auch im Hüttenstüberl geht
es urgemütlich zu. In der letzteren Einkehrstätte erinnern viele
Details an die gute alte Zeit und man kann sich in den oft mit viel
Schnee verzauberten Bayerwaldwintern am Holzofenfeuer wärmen, wenn
man von einer Fackelwanderung zurückkehrt. Wer hier gleich mit einer
Gruppe (ab 20 Personen) einkehren will, dem steht dann die rustikale
Holzhütte ganz alleine zur Verfügung und er kann sich vom Wirt mit
knusprigen Schweinshax´n, Spanferkel und hausgeräucherten Forellen
verwöhnen lassen.
Ein besonderes Erlebnis vor oder nach dem Essen sind die von Hansi
Wurm geführten Fackelwanderungen und die anschließende Einkehr im
Hüttenstüberl – das natürlich nur im Winter, um die Romantik des
Waldwinters besonders genießen zu können. Zum Mitnehmen empfehlen
sich selbst gemachtes Griebenschmalz in den Wintermonaten und Honig
vom Dorfimker zu allen vier Jahreszeiten.
Rezept Rehrücken in Wildrahmsoße mit
Pfifferlingknödel |
Bei den Wirtsleuten Evi und
Hans Wurm fühlt man sich einfach
wohl.
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