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Landhotel Gut Riedelsbach Gasthausbrauerei
Familie Sitter, Gut Riedelsbach,
94089 Neureichenau,
Tel. 08583/96040,
Fax 08583/960413,
Mobil 0171/8671180,
E-Mail:
info@gut-riedelsbach.de,
www.gut-riedelsbach.de
Öffnungszeiten:
Geöffnet ganztätig ab 8 Uhr früh.
Donnerstag ist Ruhetag (außer an Feiertagen)
Preisgefüge:
Vorspeisen 1,80–5,90 Euro,
Hauptspeisen 4,80–14,60 Euro,
Nachspeisen bis 4,90 Euro,
5-Gänge-Bier-Kulinarium
mit Bierverkostung 43,00 Euro.
Einen wunderschönen Blick auf eine zauberhafte Waldlandschaft hat
man von den 17 Gutshaus-zimmern und den 14 geräumigen
Landhotel-Appartements mit gutem Komfort. |
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Gut Riedelsbach:
Hier kann man im
Bier-Bottich baden und in der Hopfensauna schwitzen
Dort, wo der große deutschsprachige Dichter
Adalbert Stifter seinen Roman „Witiko“ und einige seiner die Natur
verehrenden Erzählungen schrieb, direkt am Dreiländereck von Bayern,
Böhmen und Österreich, hat sich eine besondere „Rarität“ der
waldlerischen Gastlichkeit etabliert: das Landhotel und die
Gasthausbrauerei Gut Riedelsbach des ersten
Diplom-Biersommelierwirts Deutschlands, Bernhard Sitter, und seiner
Frau Petra. Der Familienbetrieb hat sich nicht nur einen Namen als
1. Bier- und Wohlfühl- Hotel der Republik gemacht, sondern auch als
Haus mit eigener Brauerei und einem Ausstoß von 30 000 Litern
Hopfensaft jährlich.
Die Bier-Kultur wird hier auch zum Ausstellungsobjekt im hauseigenen
Biermuseum, wo man u. a. als besonderen Schatz 3000 teils
salzglasierte Bier-Steinkrüge mit besonderen Brauereiinschriften
bestaunen kann. Eine Führung mit anschließendem Surhax´nessen und
einem kleinen Bier dazu gibt’s jeden Mittwoch ab 17 .30 Uhr zum
Preis von unter 10 Euro.
Bernhard Sitter geizt natürlich bei der Weitergabe seiner Kenntnisse
rund ums Bierbrauen und -verkosten nicht. Er gab sie bereits bei 15
TVAuftritten preis und wurde selbst nach Seattle in den USA zum
„World-Bier-Cup“ als Preisrichter eingeladen.
Doch einen ganz besondern Effekt, wozu Bier nützlich sein kann,
erfährt man nach der 900000-Euro-Investition von 2007 durch die
Familie Sitter im originellen „Bernhards Bayerischem
Bier-Bottich-Bad“ und in der Hopfensauna. Die Waldler
kannten ja schon von jeher den alten Brauch, sich alljährlich im
Frühjahr so kurz vor der Osterzeit dem legendären „Schönheits- und
Stärketrunk“ hinzugeben. Diesem Gedanken hat die Familie Sitter nun
eine ganz neue Dimension – das natürlich ganzjährig − verliehen: In
einer Wohlfühllandschaft auf einer Fläche von 600 Quadratmetern
lässt man das Bier auch als Schönheitsund Wohlfühlelixier seine
Wirkung tun.
Bekanntlich macht die frische Bergluft, besonders in einem Haus auf
740 m Meereshöhe, nicht nur durstig, sondern auch hungrig. Und
diesen „Gefühlen“ kann hier ebenfalls gut abgeholfen werden, ganz
gleich, ob man in die Tageskarte oder in die groß angelegte
Hauptkarte blickt. Fangen wir also beim Studieren der Speisekarte
gleich mal bei der Hauptdomäne „Biergerichte“ an. Hier kann man von
gebackenem Bierfleisch auf Blattsalaten, Bier- Senfschnitzel,
bayerischem Bier-Gulasch, fein gebackenem Rindfleisch auf
Erdäpfel-Streusel, knusprig geröstetem Bierbrauer-Brot und
Biertrebernbrot mit Griebenschmalz lesen.
Als „einfach klassisch und gut“ werden das „Junior Pfandl“ als
Bernhards Lieblingsessen, das Cordon bleu vom Schwein, Rumpsteak,
die Wildkroketten, die Kartoffel-Käsetaschen und das
Bachsaiblingsfilet von einem Weiher im benachbarten Haidmühle
empfohlen. Ein besonderer Tipp: das Waidla-Rinderpfandl, ein
Geschnetzeltes von den hauseigenen Rindern, mit Kroketten und
Gemüse, in der Pfanne serviert. Zu letzterem Gericht muss man noch
erklären, dass die Familie Sitter in ihrer einst angestammten
Heimat, in der Gemeinde Oberplan (Horni Plana, wo das Geburtshaus
des Dichters Adalbert Stifter auch heute noch zu besichtigen ist) im
Böhmerwald, am Moldaustausee auf rund 1300 Hektar Weidegrund an die
1400 Fleischrinder in Mutterkuhhaltung hält und dort auch die
schwarzen Galloways züchtet. Doch das dunkle, saftige Fleisch, das
sich durch die natürliche Schmackhaftigkeit und den geringen
Fettanteil auszeichnet, kommt von den Rindern auf einer Weide vor
dem Gut. Doch eine florierende Rinderzucht gibt es auch direkt vor
der Haustür, wo Wilhelm Sitter auf 100 Hektar Weideland an die 180
Fleischrinder grasen lässt.
Großen Wert hat man auch bei der Brotzeitkarte auf eine Stärkung für
„so zwischendurch“ gelegt, hier dominieren Schwammerlsuppe, Bier-
Gulasch, altbayerischer Leberkäs, Wildbratwürstl, Brotzeitfleisch
mit Knoblauch und der warme Apfelstrudel aus Omas Backstube.
Ja, sogar „bierige“ Desserts kann man auf Gut Riedelsbach, dessen
Wurzeln über 100 Jahre zurückreichen, als sich hier ein unehelicher
Sohn von Bayern-König Ludwig III. ansässig machte, kennenlernen:
gebackene Bierpralinen auf Fruchtspiegel mit Vanilleeis und Sahne
und Bierlikör vom Sitterbräu mit Sahnehaube. Als Herren- Desserts
werden ein Espresso mit einem Stamperl Bergkirsche und ein Zigarillo
gereicht.
Rezepte Surhaxe - gekochtes
Rindfleisch |
 
Ein Herz und eine Seele: die
Wirtsleute Sitter mit Tochter und Sohn.
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